Lasst es uns einsehen: Mehr als den Media Monday bringe ich hier aktuell nicht zustande. Diesen Umstand habe ich akzeptiert und werde mich so lange, wie er andauert, auf den montäglichen Blogbeitrag beschränken. An Beitragsideen mangelt es mir wahrlich nicht, ich habe bereits einige Entwürfe angelegt und mit ersten Notizen versehen. Nur die Zeit und Muße, sie auszuformulieren, fehlt aktuell.

Ich denke, wenn der Herbst so richtig ins Land zieht, wird es auch hier wieder rundgehen. Bis dahin seid ihr herzlich eingeladen, Euch mit mir zum aktuellen Media Monday oder einem meiner älteren Beiträge auszutauschen (es sind schon fast 500, da sollte sich für jeden etwas finden lassen…). Auch auf Twitter freue ich mich, von Euch zu lesen oder zu hören. Habt eine gute Woche – ich werde meinen Urlaub genießen. :-)

Media Monday 376

1. Geschichten aus anderen Epochen können spannend sein – für mich hängt es aber oft tatsächlich daran, welche Epoche es ist. Downton Abbey zum Beispiel habe ich geliebt (wenngleich immer noch nicht beendet – shame on me…), auch 11.22.63 war spannend, in The Tudors konnte ich mich hingegen nur schwer einfinden. Ich glaube, je weiter zurück die Epoche liegt, desto weniger Bezug kann ich zur erzählten Geschichte entwickeln. 

2. Zu einem tollen Abenteuerfilm gehören für mich Situationen wie beispielsweise in Lost – auch wenn das eine Serie und kein Film ist: Flugzeugabsturz, gefangen an einem unbekannten Ort, Kampf ums nackte Überleben, kein Dach über dem Kopf, keine Nahrung, kein Wasser, kein Smartphone. Wenn das nicht Abenteuer ist, weiß ich auch nicht.

3. Figuren- und Set-Design bei Fringe sind einfach unvergleichlich/einmalig, schließlich kenne ich keine andere Serie, die es geschafft hat, zwei eigentlich gleiche Orte so unterschiedlich zu inszenieren. (Und das ist alles, was ich dazu schreiben kann, wenn ich nicht massiv spoilern möchte. ;-)).

4. Die Erkenntnis, dass jede Serie irgendwann zu Ende geht, hat mich regelrecht das Fürchten gelehrt, denn es fällt mir immer sehr schwer, mich von fiktiven Welten und Figuren, die ich lieb gewonnen habe, zu verabschieden. Einzig die Tatsache, dass ich jederzeit dorthin zurückkehren kann, tröstet mich darüber hinweg. 

5. Spiele, die wie interaktive Filme funktionieren oder alternativ Filme, die das spezifische Flair eines Spiels nachzubilden versuchen, sind mir unbekannt…

6. The Blacklist fasziniert mich allein schon von der Prämisse her, dass das FBI sich darauf einlässt, mit seinem meistgesuchten Verbrecher zusammenzuarbeiten und ihm Narrenfreiheit zu lassen, solange er andere Verbrecher ans Messer liefert. Ist Euch aufgefallen, wie geschickt ich auch diese Woche wieder meine aktuellste Serienobsession im Media Monday untergebracht habe? ;-)

7. Zuletzt habe ich mit dem Herrn Koch die erste Stunde des Goldstar-Tanzkurses besucht und das war anspruchsvoll, aber zum Glück nicht so angsteinflößend wie ich gedacht hatte, weil auch die anderen Paare in diesem Kurs natürlich nur mit Wasser kochen und im Wiener Walzer teilweise noch inkompetenter aussahen als der Herr Koch und ich. Hah! :-D