Der Februar ist mir deutlich sympathischer als der Januar. Und das liegt nicht nur daran, dass niemand, wirklich niemand mehr über gute Vorsätze spricht. Einige Menschen nutzen die Fastenzeit vielleicht dazu, bewusster zu konsumieren, aber das ist eine Tradition, deren historische Wurzeln selbst ich als Ungläubige nicht verneinen kann und will. Alle, die aktuell nicht fernsehen (Hilfe!), keine Schokolade essen (mein Beileid!) oder auf Kaffee verzichten (Ihr seid meine persönlichen Superhelden!) können das sehr gern weiterhin tun.

Für mich hielt der Februar auch ohne Verzicht genug Herausforderungen bereit. Neben gesundheitlichen Problemen – Mitte des Monats hatte mich ein grippeähnliches Virus kurzzeitig dahingerafft und auch die Bauchschmerzen aus dem Januar sind immer noch nicht ganz Geschichte – plagte mich im Februar vor allem die Frage, in welche Richtung ich mich beruflich entwickeln will. Wer hätte gedacht, dass die simple Frage „Welche Weiterbildung möchtest du 2018 machen, Maren?“ so viele Fragen aufwirft.

Weiterbildung in der sich veränderten Arbeitswelt

Wieder einmal merke ich, dass kurzfristige Planung mir deutlich lieber ist als langfristige. Ich bin darin einfach besser, vor allem, weil es dafür nicht vonnöten ist, Hellseher zu sein. Wer kann schon mit Sicherheit sagen, welche Fähigkeiten im kommenden Jahr oder in fünf Jahren auf dem Arbeitsmarkt gefragt sein werden? Klar gibt es Prognosen und Tendenzen, aber die (Arbeits-)Welt verändert sich zumindest in meiner Branche so schnell, dass es nur schwer möglich ist, in allen Bereichen Schritt zu halten. So schiebe ich die Entscheidung für eine spezielle Weiterbildung immer noch vor mir her. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Cathrin, die mir sogar Unterlagen Ihres Fernstudiums zur Ansicht zur Verfügung stellte, um mir eine Entscheidungshilfe zu liefern.

Wie findet Ihr für Euch heraus, welche Weiterbildung Ihr machen möchtet? Verratet es mir doch in den Kommentaren! :-)

Und sonst so? – Der Februar in Kurzform

Arbeit: Der Februar ist ein kurzer Monat, was bedeutet, dass die gleiche Arbeit in weniger Tagen stattfinden muss. Durch zwei Tage Urlaub und zwei Tage Krankheit habe ich diesen Monat insgesamt nur 17 Tage im Büro verbracht, dafür aber doch relativ entspannt mein Pensum abgearbeitet. Die Macht der Routine nach 16 Monaten im Job. ;-)

Gesundheit: Immer noch ausbaufähig. Ab und an blitzen die merkwürdigen Bauchschmerzen aus dem Januar wieder auf. Fiesen Erkältungsvirus eingefangen (Und wer hat ihn angeschleppt? Natürlich der Mann!) und wieder abgeschüttelt.

Hobbys: Der Herr Koch und ich merken langsam, aber sicher, dass unser aktueller Tanzkurs uns unterfordert. Nicht in allen Tänzen, aber doch in vielen beherrschen wir die Figuren inzwischen ziemlich gut und sicher. Das ist gut, denn wir belegen den Kurs nun zum zweiten Mal und wissen jetzt, dass wir keine dritte Runde benötigen, sondern im Herbst wohl in die nächsthöhere Kursstufe aufsteigen können. Das macht mir zwar eine Heidenangst, aber wird schon werden…

TV-Serien: Auch im Februar unterhielten mich wieder die üblichen Verdächtigen: Grimm, die letzte Staffel Pretty Little Liars und The Good Wife (ein ♥ für Alicia Florrick!). Außerdem macht mir die zweite Staffel The Vampire Diaries immer noch viel mehr Spaß als sie sollte. Guilty Pleasure ist einfach wunderbar nach einem langen Arbeitstag

Unternehmungen: Anfang des Monats waren der Herr Koch und ich bei meiner Familie, wo wir den Geburtstag meiner Schwester gefeiert und meine Großeltern ihr Weihnachtsgeschenk eingelöst haben: Ein vom Herrn Koch in ihrer Küche gezaubertes Menü. Da mein Großvater pflegebedürftig ist, war das für ihn und meine Oma ein tolles Erlebnis, einen Profikoch in ihrer eigenen Küche zu haben, der nur für sie kocht. ♥

Was mich glücklich gemacht hat: Der Besuch bei meiner Familie war großartig. Außerdem haben der Herr Koch und ich Urlaub für Mai gebucht, auf den ich mich ganz furchtbar freue. Zudem bekommt unsere Wohnung ab Ende April vermutlich ein Zimmer mehr und auch – Hurra! – einen Balkon! Wann es genau so weit sein wird und wie das funktioniert, dass unsere Wohnung einfach so wächst, erkläre ich ein anderes Mal…

Was mich traurig gemacht hat: Nach einem Besuch bei meiner Familie habe ich immer ein, zwei Tage ein Tief, weil ich weiß, dass Monate bis zum nächsten Besuch vergehen werden. Außerdem hat eine meiner liebsten Arbeitskolleginnen unser kleines Team im Februar verlassen, was für alle sehr traurig war.

Wie war Euer Februar? Wisst Ihr schon, welche Weiterbildung Ihr in diesem Jahr absolvieren möchtet oder sollt? Es interessiert mich wirklich, also erzählt mir gern davon in den Kommentaren!