Die Singende Lehrerin weiß genau, wie sie anderen Bloggerkolleginnen und -kollegen eine schöne Beschäftigung für ein stürmisches Wochenende beschert. Auch wenn sich das Wetter heute zumindest wieder etwas beruhigt hat – es ist immer noch windig, aber man muss als (schlanker) Mensch keine Angst mehr haben, dass man draußen sofort wegfliegt bzw. von irgendetwas erschlagen wird – gehe ich wohl eher nicht mehr vor die Tür heute. Ist Bäh-Wetter draußen. Da widme ich mich lieber den 11 Fragen, die mich mit der Nominierung für den Liebster Award erreichten. Man dankt!

1. Wie viel Zeit verbringst du mit Social Media (Blog, Facebook, Twitter…)? Jetzt mal ehrlich! ;)

Diese Frage beantworte ich mit einem klaren „Kommt drauf an!“. Bei Facebook schaue ich eigentlich täglich mal rein, manchmal vergesse ich das aber auch. Wöchentlich sind das höchstens zwei Stunden, die ich dort verbringe. Dieser Blog ist mir viel wichtiger und dort stecke ich definitiv mehr Herzblut und Zeit hinein. Wenn ich den Abend nicht mit dem auserwählten Exemplar Mann verbringe (der nur zwei Abende pro Woche frei hat!), bin ich hier eigentlich abends immer online. In den letzten Monaten war hier zeitweise mal nicht so viel los, aber das lag einfach daran, dass die Zeit gefehlt hat. Uniabschluss und Arbeit gingen dann doch vor. Schätzungsweise würde ich sagen, dass pro Woche etwa zehn bis 15 Stunden in diesen Blog fließen. Kommt eben ganz drauf an, wie viel im richtigen Leben los ist und auch darauf, wie viel Schreiblust ich habe.

2. Hast du einen selbst veröffentlichten Artikel, der dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Kurz nach Weihnachten habe ich mir meine Gedanken zum Thema Müssen und Wollen von der Seele geschrieben. Das hat mir sehr geholfen und ich habe viel positive Resonanz darauf bekommen. Weiterhin plädiere ich ja nach wie vor dafür, sich als Serienjunkie auch gelegentlich Serien im TV anzuschauen und habe in dieser Hinsicht auch einen gewissen Missionsdrang. Warum das so ist, kann man hier nachlesen.

3. Würde es dich manchmal interessieren, eine/n befreundete/n Blogger/in live zu treffen? Oder trennst du strikt dein virtuelles und reales Leben?

Mein virtuelles und mein reales Leben trenne ich schon, auch wenn ich Erlebnisse aus dem echten Leben hier gelegentlich in Beiträgen thematisiere. Dennoch weiß niemand aus meiner Familie oder meinem Freundeskreis, dass ich diesen Blog betreibe. Es ist mir lieber so, ich möchte diese Plattform ganz für mich haben. Wenn ich mit anderen Bloggern auch außerhalb des Netzes befreundet wäre, wäre das vorbei. Also nein, ich verzichte auf das Treffen und genieße lieber die angeregte Diskussion in der virtuellen Welt.

4. Mit welchem Ziel/Wunsch hast du mit dem Bloggen begonnen? Hast du das Ziel erreicht?

Mit dem Bloggen habe ich vor circa zwei Jahren begonnen, als ich eine Phase mit unerklärlichem Schreibdrang hatte. Ich wollte einfach schreiben und wusste eigentlich gar nicht so genau, warum und vor allem auch nicht worüber. Daher war es auf diesem Blog die ersten Monate auch etwas chaotisch. Erst nach und nach habe ich begonnen, mich hier vor allem meinem Lieblingshobby – den TV-Serien – zu widmen. Besonders hilft mir der Blog aber auch, Ereignisse in meinem Leben zu reflektieren, die ich vielleicht nicht persönlich mit jemandem aus meinem Umfeld besprechen möchte oder kann. Vieles wird so viel klarer, wenn man es erstmal niedergeschrieben und dann vielleicht auch noch mit anderen darüber debattiert hat, die eine neutrale Perspektive darauf haben. Und es ist schön zu sehen, dass andere Menschen ähnliche Dinge bewegen. Als Plattform zum Austausch möchte ich diesen Blog nicht mehr missen.

5. In Perfect Sense verliert die Menschheit alle Sinne, es beginnt mit dem Geruchssinn und endet mit dem Sehvermögen. Welcher Sinn ist euch am wichtigsten, welchen würdet ihr bis zuletzt bewahren wollen?

Sehen. Denn dann kann ich mein Leben nach wie vor ohne fremde Hilfe bewältigen.

6. Auf Conventions zu gewissen Serien gibt es oft die Möglichkeit, für eine stattliche Summe ein Meet & Greet (30 Minuten, ca. 15-30 Fans) mit einem Schauspieler aus der jeweiligen Serie zu ergattern. Gibt es eine/n Schauspieler/in (oder einen anderen prominenten Menschen), für den/die du JEDE Summe zahlen würdest (alternativ: wo läge die Höchstgrenze?), nur um ihm/ihr einmal eine halbe Stunde ganz nah zu sein (wenn auch nicht ganz allein! ;))? Wenn ja, worüber würdest du mit ihr/ihm reden wollen?

Nein, niemand.

7. Magst du offene Enden bei Filmen, Serien, oder Büchern? Warum (nicht)?

Das ist schon wieder eine „kommt drauf an“-Frage. Tendenziell mag ich es, wenn Serien zum Abschluss auch einen richtigen Abschluss bekommen. Dann hat man als Zuschauer das Gefühl, dass die „Reise“ der Protagonisten nicht umsonst war, dass es sich gelohnt hat, all die Staffeln am Ball zu bleiben. Allerdings gibt es natürlich gelungene Enden (das von Fringe mag ich nach wie vor) und weniger gelungene (How I Met Your Mother fand ich hingegen sehr enttäuschend). Das tollste offene Ende einer Serie haben für mich übrigens immer noch The Sopranos. Sensationell. Wenn schon ein offenes Ende, dann bitte so!

8. Schaust du Serien und Filme ausschließlich/meistens/gelegentlich/nie im Original?

Im TV schaue ich natürlich immer auf deutsch, auf DVD immer im Original.

9. Gibt es ein Genre – egal ob Film, Serien, oder Bücher – , um das du einen großen Bogen machst?

Mit Horror kann ich gar nichts anfangen. Das macht mir nur Angst und da hört der Spaß für mich dann auf. Das ist keine Unterhaltung mehr.

10. Hattest du als Kind/Jugendliche einen eigenen Fernseher oder habt ihr als Familie zusammen ferngesehen?

Ich hatte erst als Teenie einen eigenen Fernseher, so mit 14, 15. Als Familie haben wir eigentlich nie zusammen ferngesehen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals mit meinen Eltern zusammen einen Film im TV geschaut habe. Das liegt vermutlich auch daran, dass meine Eltern abends eher Zeitung oder Zeitschriften lesen und der Fernseher nur nebenbei läuft. Meist irgendeine Doku auf irgendeinem dritten Programm. Das fand ich weder als Kind noch als Teenie sonderlich spannend, also hab ich später dann für mich allein geschaut.

11. Wie stehst du zu deutschem Fernsehen?

Im deutschen Fernsehen gibt es unfassbar viel Schrott. Besonders das Tagesprogramm der Privaten ist für Menschen mit einem nicht unterdurchschnittlichen IQ schwer zu ertragen, finde ich immer. Klar, da gibt es die Leute, die sich an Fremdschämfernsehen ergötzen, aber dazu zähle ich gar nicht. Ich finde das nur peinlich. Ich konsumiere eigentlich nur ausgewählte Serien – das aber dann auch wirklich regelmäßig jede Woche! – sowie Nachrichten, Dokus und das Morgenmagazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ja, ich weiß, meine peinliche Schwäche…aber wofür bezahle ich sonst GEZ?).

So, und schon ist ein stürmischer Sonntag gleich ein bisschen schöner und produktiver geworden. Noch einmal ein großes Dankeschön an die Singende Lehrerin! Ich wünsche allen ein wunderschönes Restwochenende und einen guten Start in die neue Woche. :-)